Aktuelle News
12/2018

Aktuelle News

Das RGT RANCADOR E-Bike fährt ab sofort in Schleswig Holstein

Mais: RGT RANCADOR offiziell für den Probeanbau 2019 empfohlen

Getreide: RAGT Sortenempfehlung für die Winterweizen-Spätsaat 2018 

 

Donnerstag, den 13.12.2018

Das RGT RANCADOR E-Bike fährt ab sofort in Schleswig-Holstein

Der Gewinner unseres RGT RANCADOR Gewinnspiel ist gezogen worden: Der neue Besitzer des RGT RANCADOR-E-Bikes ist Detlev Blunk vom Hof Hörnsee aus Pohnsdorf in Schleswig-Holstein.

Bild: RAGT-Fachberater Hauke Andresen (rechts) übergibt das Fahrrad an den glücklichen Gewinner Detlev Blunk (links)

Herr Blunk bewirtschaftet mit seiner Frau, seinen 4 Kindern und seinen Eltern einen vielseitigen und sehr repräsentativen Betrieb am Postsee im Kreis Plön. Zu den Betriebszweigen gehören neben 400 Milchkühen, einer 400 KW Biogasanlage und dem Anbau von Marktfruchtkulturen noch eine Direktvermarktung sowie das Angebot Kindergeburtstage auf seinem Bauernhof durchzuführen.

Der Betrieb bewirtschaftet 890 Hektar im Wasserschutzgebiet, die aus 190 Hektar Grünland und 700 Hektar Ackerland bestehen. Angebaut werden Gras, Mais, Weizen, Raps, Gerste und Roggen in einer fünf-jährigen Fruchtfolge.

Wir freuen uns mit Detlev Blunk und seiner Familie zum Gewinn des RGT Rancador E-Bike und wünschen Ihnen allzeit eine sichere Fahrt in der schönen Landschaft Schleswig-Holsteins.


Freitag, den 30.11.2018

Das RGT-Rancador-Gewinnspiel ist heute beendet worden. Rund 600 Landwirte wollten das E-Bike gewinnen. Wir werden in Kürze hier den Gewinner/ die Gewinnerin bekannt geben.

 


Montag, den 12.11.2018

RGT RANCADOR offiziell für den Probeanbau 2019 empfohlen 

Die in diesem Jahr neu vom Bundessortenamt als Silo- und Körnermais zugelassene Sorte RGT RANCADOR (S 210 I K 220), kann in mehreren Bundesländern in den Landessortenversuchen 2018 überzeugen und wurde bereits zum Probeanbau für 2019 offziell empfohlen. RGT RANCADOR kombiniert hohe Ertragsleistungen im Silomais mit überdurchschnittlichen Qualitäten und Verdaulichkeiten. RGT RANCADOR ist auch als Körnermais zugelassen und bringt damit Flexibilität in der Nutzungsrichtung mit.

 

Offizielle Ergebnisse aus den Landessortenversuchen 2018 finden Sie auf den Sortenblättern auf der Seite RGT RANCADOR 

 
 für den Probeanbau 2019

 


Donnerstag, den 08.11.2018

RAGT Sortenempfehlung für die Winterweizen-Spätsaat 2018

Bedingt durch späte Rodetermine bei Zuckerrüben und die Neuansaat von trockenheitsbedingt lückigen Weizenbeständen muss auch dieses Jahr ein Teil des Weizen im November und Dezember gesät werden. Der Sortenwahl kommt bei der Spätsaat eine entscheidende Rolle zu. Die E-Sorte PONTICUS, als auch die A-Sorten RGT AKTION und RGT REFORM konnten in der Vergangenheit auch in der Spätsaat vollends überzeugen:

RGT REFORM (A): ertragstarker Winterweizen, auch in der Spätsaat, gute Bestockungsleistung, deshalb auch noch sehr späte Saat möglich, gute Fusarium Resistenz mit geringer DON-Bildung deshalb auch gut geeignet für den Einsatz nach Körnermais und Zuckerrüben.

RGT AKTION (A): Qualitätsweizen der auch sehr gut in der Spätsaat funktioniert, sehr blattgesund, halmbruchresistent, Resistenz gegen orange-rote Weizengallmücke, sehr winterhart, etwas spätere Abreife. Gute Eignung für Zuckerrüben- und auch Stoppelweizen-Standorte.

PONTICUS (E): Allrounder in der Saatzeit, durch gute Bestockung auch für sehr späte Saaten geeignet, sehr ausgewogenes Verhältnis Ertrag –Protein.  Sehr blattgesund und standfest, gute Eignung für späte Zuckerrüben-Standorte; größter E-Weizen in Deutschland.

Unabhängig von der Sorte weisen spät gesäte Weizenbestände eine geringere Anzahl an Bestockungstrieben auf. Die Aussaatstärke sollte daher, insbesondere bei nicht optimaler Saatbettqualität oder extremer Trockenheit, im Vergleich zu mittleren Saatterminen erhöht werden. Im Frühjahr ist die Bestockung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu fördern (frühe Düngung, evtl. CCC-Einsatz Walze, Striegel).

 


Mittwoch, den 10.10.2018

Raps im Herbst – was jetzt wichtig ist

Welche Bestände sind gut entwickelt, welche Bestände sind kritisch?

Die vor einem Jahr entstandenen Schäden in der Bodenstruktur auf den klassischen Weizen- und Rapsstandorten sind in diesem Jahr einer gründlichen Trockengare gewichen. Für den Raps haben die überlockeren Böden aber oftmals das Kapillarwasser verhindert, so dass der Auflauf verzettelt abläuft oder Keimlinge vertrocknet sind – am Ende fehlte, wie so oft in diesem Jahr, wieder einmal das Wasser. Der Raps sollte bis zum Ende der diesjährigen Vegetationsperiode die kritische Überwinterungsgröße von einem Wurzelhalsdurchmesser >10mm erreicht haben. Für bislang weniger gut entwickelte Bestände besteht noch Hoffnung - sie können in den kommenden Tagen durchaus noch von den warmen Oktober-Temperaturen profitieren.


Links: Gleichmäßig, sechs gut entwickelte Blätter - so sollte es zum Oktoberbeginn eigentlich aussehen;
Mitte: Vier Blätter, abgesetzter Boden – hier besteht Hoffnung, da es noch warm bleiben soll; 
Rechts: Oft nur Keimblattstadium, Fehlstellen, verkrusteter Boden – kritische Überwinterungsgröße
(Wurzelhals 10 mm) wird bis zur Winterruhe kaum mehr erreicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann ist der Rapserdfloh bekämpfungswürdig?

Das Vorkommen des Rapserdflohs ist regional sehr unterschiedlich. Je nach Schlag zählen Landwirte derzeit zwischen 0 und 800 Erdflöhe in den Gelbschalen. Der Rapserdfloh schädigt die junge Rapspflanze zunächst durch Lochfraß.


Die zweite Befallswelle des Rapserdflohs kann
vor allem in schlecht entwickelte Beständen
große Schäden hervorrufen

Gerade die kleinen Pflanzen schlecht entwickelter Bestände leiden in diesem Jahr enorm unter einem solchen Befall. Ab einer Schadwelle von 10% zerstörter Blattfläche empfiehlt sich eine Insektizid-Behandlung. Regional tritt derzeit eine 2. Befallswelle auf, die je nach Schadschwelle einen weiteren Insektizid-Einsatz erfordert. 

Im weiteren Verlauf des Oktobers beginnt dann, nach erfolgter Eiablage bei warmen Temperaturen der kritische Larvenbefall. Die Larven schädigen die Pflanzen durch Fraß im Blattstiel, Herz und Stängel und können erheblichen Schäden über Winter anrichten. Werden innerhalb von 3 Wochen mehr als 50 Käfer pro Gelbschale gezählt so ist eine weitere Insektizid-Behandlung Ende Oktober ratsam.  

 

 

 

Ist in diesem Herbst mit einem Phoma-Befall zu rechnen?

Das Thema Phoma wird den Raps in diesem Herbst dagegen weniger beschäftigen. Generell ist dann mit einem erhöhten Phoma-Druck zu rechnen, wenn in den Monaten August und September überdurchschnittliche Niederschlagsmengen gefallen sind. In einem solchen Fall ist es empfehlenswert, im Herbst solche Wachstumsregler einzusetzen, die zusätzlich über eine gute Phoma-Wirkung verfügen. Da aber nahezu deutschlandweit sowohl der August als auch der September viel zu trocken waren, ist derzeit eine Phoma-Infektion eher unwahrscheinlich.

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Donnerstag, den 20.09.2018

RAGT hat eine offene Stelle in der Getreidezüchtung zu besetzen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 


Donnerstag, den 06.09.2018

Das Getreidejahr 2018 – in allen Belangen ein Ausnahmejahr

Aktuelle Informationen und Prüfergebnisse zu unseren Winterweizensorten finden Sie hier:

E-Weizen

A-Weizen

B-Weizen

frühreife Grannenweizen

 

Bestandesetablierung und Jugendentwicklung

Während Frühsaaten im Weizen noch von den regional ausgeglichenen Wasserverhältnissen der Böden profitieren konnten und sich nachfolgend gute Bestände entwickelten stellten die einsetzenden langanhaltenden und ausgiebigen Regenfälle für das Gros der zu etablierenden Bestände ein sich immer weiter zuspitzendes Problem dar. Die Bearbeitung der Böden und die Weizenaussaat erfolgten schlussendlich oft verspätet und unter deutlich zu feuchten Bedingungen oder mussten gar gänzlich entfallen. Strukturschäden und verminderte Feldaufgänge waren die Folge. Auch die Wurzelausbildung der Bestände litt unter der bis in das zeitige Frühjahr hineinreichenden feuchten und kühlen Witterung sowie den Strukturschäden aufgrund der Bodenbearbeitung. Das Frühjahr startete kühl und feucht – die Witterung schlug jedoch ab Anfang April ins Gegenteil um, sodass sich die Bestände explosionsartig entwickelten. Insbesondere frühe Sorten und Sorten die ihren Ertrag über die Bestandesdichte bilden erzielten mancherorts nicht die angestrebte Anzahl an ährentragenden Halmen je Quadratmeter.

Krankheitsbefall und Ertragsbildung

Erste Gelbrostinfektionen waren alsbald zu beobachten – der Infektionsdruck wurde jedoch durch die einsetzende warme und trockene Witterung begrenzt – andere Pathogene wurden in ihrer epidemischen Entwicklung durch die langanhaltende Trockenheit ebenfalls ausgebremst und stiegen meist nicht in die oberen Blattetagen auf. Zum Ende der Vegetationsperiode trat in den meisten Anbaugebieten Braunrost mit teils hoher Befallsstärke auf, der durch die trockene und warme Witterung günstige Entwicklungsbedingungen vorfand. Sorten mit guter Braunrostresistenz wie RGT REFORM, RGT AKTION, RGT SACRAMENTO und RGT DEPOT waren hier im Vorteil und konnten die teils deutlichen Ertragsverluste durch  Braunrostbefall abwenden. Aufgrund der unterdurchschnittlichen Bestandesdichten und oft späten Saattermine war 2018 kein Lagerjahr. Die zu Vegetationsbeginn oft wassergesättigten Böden trockneten im Vegetationsverlauf immer stärker aus  - die Bodenart und die damit verbundene Wasserspeicherfähigkeit der Böden entschied vielerorts über Wohl und Wehe der Weizenbestände.

Abreife und Ernte

Die sich immer weiter zuspitzende Dürre mit hohen Tages- und teils auch hohen Nachtemperaturen setzte die Bestände in Verbindung mit niedriger Luftfeuchte unter enormen Trocken- und Hitzestress. Im Süden Deutschlands führten vereinzelte Niederschläge zu einer leichten regionalen Entspannung und akzeptablen Erträgen. Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen der BRD führte letztendlich zu einer deutlich verfrühten Ernte und deutlichen Mindererträgen.

Ernte 2018 – was bleibt

Auch nach der diesjährigen Ernte muss – trotz dürrebedingten Ertragsausfällen – nach vorn geschaut werden. Als Grundlage für die nun anstehende Sortenentscheidung sollte der Fokus auf Sorten mit hoher Ertragsstabilität gelegt werden. Basis für die Sortenwahl sollten mehrjährige Auswertungen sein, da das Ausnahmejahr 2018 aufgrund der Dürre und der damit einhergehenden eingeschränkten Aussagekraft der diesjährigen Versuche nur eine eingeschränkte Bewertung der Sorten zulässt. Da kein Jahr wie das andere ist, müssen Sorteneigenschaften, die in diesem Jahr nicht gefordert wurden, angemessen in die Entscheidungsbildung einfließen. Dies betrifft insbesondere Winterhärte, Neigung zu Lager aber auch Qualitätseigenschaften wie Fallzahl(stabilität).

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Mittwoch, den 05. September 2018

Trockengeschädigte Körnermaisbestände kontrollieren und zügig ernten!

Trockengeschädigte Körnermaisbestände sollten nun schnellstmöglich kontrolliert und zeitnah beerntet werden. Die Bestände sind oftmals durch hängende Kolben gekennzeichnet und die CCM- bzw. Körnerreife ist schon lange erreicht. Charakteristisch ist ein sichtbarer schwarzer Punkt am Korn.

Alle Sorten, insbesondere die frühen, zeigen deutlich niedrigere Wassergehalte im Korn, als es in Normaljahren der Fall ist. Je nach TKG haben frühe Sorten nur noch einen Wassergehalt von etwa 20 %, teilweise sogar schon darunter. Auch späte Sorten liegen bereits bei einem Wassergehalt im Korn von unter 30 %. Dies sollte vor allem bei der Ernte von CCM im Hinblick auf die Verdichtung beachtet werden.

Körnermaisbestände sollten zudem nicht zu lange stehen gelassen werden, da die Standfestigkeit durch den Trockenstress sehr gelitten hat. In trockengestressten Beständen sind die Stängel an Nährstoffen unterversorgt, hier leidet die Stabilität stark und die Stängel werden mürbe. Die Standfestigkeit kann mit einem Handgriff über dem zweiten Knoten einfach kontrolliert und bewertet werden.

   

 


Montag, den 27.08.2018

Vorsicht vor nitrosen Gasen im Maissilo!

Auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen befindet sich sehr viel mineralisierter Stickstoff in den Maispflanzen. Beim Silierprozess entstehen eine Reihe von verschiedenen Gasen, zum größten Teil ist dies CO2. In diesem Jahr ist die Gefahr der Entstehung von nitrosen Gasen, durch den hohen N-Gehalt in den Pflanzen, deutlich erhöht. Besonders zu Beginn des Silierungsprozesses bilden sich die nitrosen Gase, die aus Stickoxiden bestehen und dem Silostock als orange-rotbraun gefärbte Gase entweichen.

Für den Menschen sind diese Gase giftig: Sie können Reizungen und Verätzungen in den Atemwegen, der Speiseröhre und an den Schleimhäuten verursachen. Auch bei direktem Hautkontakt kommt es zu Hautreizungen und Bildung von Bläschen. Auch mehrere Stunden nach dem Kontakt mit den Gasen können noch Vergiftungserscheinungen auftreten, wie zum Beispiel Schwindel, Erbrechen oder Husten. Hier empfiehlt sich das Aufsuchen eines Arztes.

Aber wie kann man sich vor nitrosen Gasen bei der Arbeit am Maisstock schützen?

Wölbt sich die Silofolie (Gasblasen), öffnen Sie diese auf keinen Fall, im Silierprozess verschwinden diese nach einigen Tagen wieder. Machen Sie zudem keine Pausen am Rande des Fahrsilos. Die nitrosen Gase sind schwerer als Luft und sammeln sich daher schneller in windgeschützten Bereichen, hier besteht Erstickungsgefahr. Grundsätzlich sind alle im Gärprozess entstehenden Gase für den Menschen gefährlich und ein Kontakt sollte nach Möglichkeit vermieden bzw. so gering wie möglich gehalten werden.

 


Freitag, den 10.8.2018

Rapsaussaat  - sobald es regnet kann es losgehen!

„Quo vadis domine“ „Wohin gehst Du Herr?“ Diese schicksalhafte Frage stellte der Apostel Petrus vor 2000 Jahren. Die Landwirte heute fragen sich ebenso schicksalbelastet: „Wohin entwickelt sich unser Klima? Kann ich noch einigermaßen sicher Winterraps anbauen? Wann kann ich in diesem Spätsommer mit der Rapsaussaat beginnen?“

Darauf gibt es eine relativ einfache Antwort: Rapsaussaat  - sobald es regnet kann es losgehen!

In den letzten Wochen und Monaten herrschten und herrschen deutschlandweit sehr trockene, heiße Wetterbedingungen. Der langersehnte Regen kündigt sich aber zumindest regional an, so dass bei vielen Landwirten nun die Rapsaussaat in den Fokus rückt. Raps als Ölfrucht hat, trotz der relativ kleinen Korngröße, zur Keimung einen höheren Wasserbedarf, ist dann jedoch eher genügsam was die Wasserversorgung betrifft. Fallen Niederschläge vor der Aussaat eher knapp aus, so ist es ratsam auf eine tief-mischende Bodenbearbeitung zu verzichten, um die Bodenfeuchtigkeit maximal ausnutzen zu können. Erfahrungen aus den südfranzösischen Trockengebieten zeigen, dass die Rapsaussaat selbst unter Trockenheit funktioniert. Wichtig ist dabei, die Saattiefe an die Bodenfeuchte anzupassen. Bei sehr trockenen Bedingungen sollte diese 2cm nicht unterschreiten. So ist sichergestellt, dass der Raps von Niederschlägen profitieren kann.

Derzeit sind die Bodentemperaturen ungewöhnlich hoch, wodurch der optimale Aussaattermin auf vielen Standorten gegenüber dem langjährigen Mittel ca. eine Woche nach hinten geschoben werden kann. Darüber hinaus sind Spätsaaten im Winterraps je nach Region in der ersten September-Dekade möglich. Es empfiehlt sich, bei der Sortenwahl auf die Saattermineignung zu achten. Prinzipiell sind die meisten neuen Hybridrapssorten hierfür geeignet. Ein besonders gutes Beispiel zum Thema Spätsaat Winterraps ist die Sorte TREZZOR. Sie verfügt über eine zügige Entwicklung vor Winter und eignet sich daher sehr gut für ggf. notwendige spätere Aussaat. Dabei ist die normale Aussaatstärke um ca. 10 Kö/m² zu erhöhen, sollte aber nicht überreizt werden.

Die nach der neuen DüVO mögliche N-Gabe im Herbst sollte dann entsprechend gesetzt werden. Bei Flächen, die in der Vorfrucht mit möglicherweise schädigenden Herbiziden behandelt wurden gilt es dieses Risiko mit in Betracht zu ziehen. Die optimale Versorgung im Herbst mit Herbiziden, Haupt- und Spurennährstoffen, sowie Fungizid-/Wachstumsregler-Anwendungen sollte angestrebt werden. Ein späterer Saatzeitpunkt hat dann aber auch den Vorteil, das Befallsrisiko mit der Kleinen Kohlfliege stark zu senken. Die Befallskontrolle auf den Raps-Erdfloh sollte aber bei schöner Herbstwitterung unbedingt erfolgen, um bei Befall rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

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Mittwoch, den 15.08.2018 

Trockenschäden im Mais - Erntehinweise

Das folgende Bild zeigt einen kolbenlosen Maisbestand, der vor und nach einem Gewitter zum Trockensubstanzgehalt beprobt wurde.

Fazit: Die Pflanzen saugen sich mit Wasser wieder voll. Insbesondere bei kolbenlosen Beständen ist dies in Hinblick auf Sickersaftbildung bei der Häckselterminwahl zu berücksichtigen.

 

Wie sich die TS-Gehalte der Bestände verändert haben und welche Erntehinweise sich daraus ergeben, ist unter aktualisierte Erntehinweise an Hand von drei Bespielen zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

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