Aktuelle News
06/2020

Aktuelle News

Virtueller Feldtag SKW Piesteritz

Spätsaat Mais - unsere Sortenempfehlung!

Donnerstag, den 04.06.2020

RAGT goes digital!

Wir freuen uns auf unseren 1. virtuellen Feldtag am 10. Juni 2020 bei SKW, Piesteritz.
Meldet Euch an und klickt Euch durch die Hallen. Beginn 10 Uhr.
Ein digitaler Norbert Broszies und sein Kollege Tobias Ahlschläger erwarten Euch an unserem Stand.

Und hier geht es zur Anmeldung: https://www.duengerevents.de/#feldtag-2020

 

 


Mittwoch, den 27.05.2020

Spätsaat Mais - unsere Sortenempfehlungen!

Jetzt mit unseren frühen Sorten RGT RANCADOR und RGT LAURINIO den Grundstein für hohe GTM-Erträge beim Zweitfruchtmais legen.

Zweitfruchtmais nach Roggen oder GPS hat sich besonders für Biogasanlagenbetreiber und dessen Zulieferer bewährt, um zusätzliches Substrat zu erzeugen. Aufgrund von Grundfutterknappheit setzen auch vermehrt Milchviehbetriebe auf den zusätzlichen Anbau von Spätsaatmais. Neben klimatischen und standortbedingten Aspekten hängt der Ernteerfolg maßgeblich von der Sortenwahl ab. Wir empfehlen Ihnen unsere leistungsstarken Maissorten RGT RANCADOR und RGT LAURINIO.

RGT RANCADOR (S 210) ist das umweltstabile frühe Allround-Talent und vereint sehr hohe GTM-Erträge mit ausgezeichneten Qualitätseigenschaften: top im Stärkegehalt und in der Verdaulichkeit, herausragende Biogaserträge und Kornerträge. RGT RANCADOR ist ausreichend verfügbar.

RGT LAURINIO (ca. S 220) ist in den offiziellen bayerischen Versuchen der LfL bereits mehrjährig eine der ertragsstärksten Sorten und beweist damit eindrucksvoll seine enorme Leistungsstabilität! RGT LAURINIO ist noch begrenzt verfügbar.

 

 

 


Dienstag, den 19.05.2020

RAGT Live-Feldtage auf Facebook

Aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen, können wir unsere Raps- & Getreidefeldtage in diesem Jahr leider nicht in der gewohnten Art und Weise durchführen. Damit wir Ihnen aber trotzdem ackerbauliche Tipps und interessante Einblicke in unsere Sortenvielfalt gewähren können, melden wir uns alle 2 Wochen live auf unserer Facebook Seite von einem unsere RAGT-Demofelder aus ganz Deutschland und laden Sie dazu ein bequem von Zuhause aus Fragen zu stellen.
Für alle, die einen Live-Feldtag verpasst haben oder aber über keinen Facebook-Zugang verfügen: die Videos der Live-Feldtage finden Sie auch auf unserem YouTube Kanal.

Übrigens: der nächste Live-Feldtag findet am 27.05.2020 statt. RAGT Fachberater Stefan Pohl, Gerhard Banzer und Konrad Werner senden live aus Poign bei Regensburg.

Alle weiteren Termine finden Sie hier.


Freitag, den 30.04.2020

Die Frühjahrs-Challenge startet!

Das Thema Wertschätzung der Landwirte und deren täglichen Arbeit ist uns ein großes Anliegen. Die Diskussionen der letzten Monate haben gezeigt, dass viele Verbraucher keinen richtigen Bezug mehr zu der praktizierenden Landwirtschaft haben. Um das zu verbessern kann im Prinzip jeder Landwirt einen Teil dazu beitragen. Daher haben wir gemeinsam mit Julia Nissen, die unter dem Namen „Deichdeern“  bloggt, eine Aktion gestartet: Die Frühjahrs-Challenge. Worum es dabei geht? Ganz einfach: um Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft. Frei nach unserem Motto "Wer Dialogbereitschaft sät, wird Wertschätzung ernten" möchten wir Sie motivieren an dieser Aktion teilzunehmen. Dazu haben wir diese 3 Aktionen vorbereitet:

Frühjahrs-Challenge

1. Machen Sie ein Foto bei der Feldarbeit und posten Sie es in Ihrem WhatsApp-Status
2. Kontaktieren Sie die Lokalpressee für eine Story zum Thema „Frühjahrserwachen auf dem Bauernhof/ auf dem Feld“. (Eine Vorlage steht unter Deichdeern.com und hier zum Download zur Verfügung.)
3. Bereiten Sie einen „Dorf-Newsletter“ (offline) vor und werfen ihn in alle Haushalte ein. Auf dem Zettel stehen Infos, warum Sie aktuell mit dem Trecker durch das Dorf fahren. Dazu Ihre Nummer und das Angebot gerne jemanden mit zu nehmen, sofern die Corona-Einschränkungen das wieder zulassen. Die Vorlage steht auf Deichdeern.com und hier zum Download bereit.

Den kompletten Artikel  von Deichdeern findet ihr in ihrem Blog sowie in unserer neuesten Ausgabe der SAATENINFORMATION, die in den nächsten Wochen per Post versendet wird.
➡Als kleinen Anreiz verlosen wir unter allen Teilnehmern der Frühjahrs-Challenge 5 Einheiten Raps-Saatgut, bzw. alternativ 10  Einheiten Mais.
Wenn Sie teilnehmen möchten, posten Sie ein Foto auf Social Media und verlinkt RAGT Saaten und Deichdeern (darauf achten, dass es öffentlich einsehbar ist).
Wenn Sie kein Instagram oder Facebook haben und den klassischen Weg gehen möchtetn dann schicken Sie uns einen Screenshot von  Ihrem WhatsApp-Status (Aufgabe 1) oder ein Foto von Aufgabe 2 und/oder 3 an moin@deichdeern.com bzw. an info@ragt.de.


Freitag, den 03.04.2020

Milde Temperaturen lassen die Rapsschädlinge wieder aktiv werden

Für das Wochenende und die kommende Woche sind wieder steigende Temperaturen vorhergesagt. Für die Rapsbestände bedeutet das: Achtung Schädlinge!
Neben dem Rüssler kann bis zum Beginn der Vollblüte auch der Rapsglanzkäfer zu Schäden führen. Aus diesem Grund empfehlen wir: kontrollieren Sie den Schädlingsbefall! Erst wenn die unten aufgeführten Schadschwellen überschritten sind ist eine Insektizidmaßnahme ratsam.

 

Schädling

Temperatur

Schadschwelle

Großer Rapsstängelrüssler

> 5°C Bodentemperatur
> 9°C Lufttemperatur

in 3 Tagen min. 5 Käfer / Gelbschale

Gefleckter Kohltriebrüssler

> 6°C Bodentemperatur
>9°C Lufttemperatur

in 3 Tagen min. 15 Käfer / Gelbschale

Rapsglanzkäfer

> 9°C Bodentemperatur verlassen der Winterquartiere
> 15°C Tagestemperatur gesteigerte Flugaktivitäten

Normale Bestände:

  • bis BBCH 55 min 10 Käfer/Haupttrieb
  • ab BBCH 55 – BBCH60 min 4 Käfer/Haupttrieb

Schwache Bestände:

  • bis BBCH 55 min 8 Käfer/Haupttrieb
  • ab BBCH 55 – BBCH 60 min 5 Käfer/Haupttrieb

 

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich einfach an Ihren RAGT-Fachberater.

 

Mittwoch, den 01.04.2020

Saatgutverfügbarkeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Ausbreitung sind für uns alle eine große Herausforderung. Für uns als RAGT steht  zu allererst der Schutz unserer Kunden und der Schutz unserer Mitarbeiter im Vordergrund. Aus diesem Grund hat sich unsere Arbeitsweise verändert: wir arbeiten größtenteils vom Homeoffice aus, sind aber ausgenommen des persönlichen Kontaktes in gewohnter Weise per Telefon, Handy, Fax und E-Mail erreichbar.  Ackerbauliche Tipps und Sortenempfehlungen werden wir Ihnen in den nächsten Wochen verstärkt über unsere Homepage sowie unseren Facebook- und Instagram-Kanal zur Verfügung stellen. Schauen Sie also vorbei – es lohnt sich!
Völlig unbeeindruckt von dem derzeitigen Geschehen zeigt sich die Natur: Das Frühjahr steckt in den Startlöchern und somit steht auch die Maisaussaat unmittelbar bevor.  Zentraler Baustein der landwirtschaftlichen Wertschöpfung ist das Saatgut. Aus diesem Grund werden wir derzeit häufig mit der berechtigten Frage konfrontiert wie es mit der Saatgutverfügbarkeit bei RAGT aussieht.
Unser gesamtes Maissaatgut wird bei unserem Mutterkonzern in Frankreich aufbereitet. Dieser Arbeitsschritt befindet sich bereits in den letzten Zügen und ist so gut wie abgeschlossen. Ein Großteil der Saatgutmengen für den deutschen Markt befindet sich auch bereits in Deutschland und wird, falls noch nicht geschehen in den nächsten Tagen mittels Spedition ausgeliefert.
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Maissaatgut pünktlich zur Aussaat zu den landwirtschaftlichen Betrieben zu bringen“ so Holger Milk, Leiter Vertrieb & Marketing Mais und Ölpflanzen.  „Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass es aufgrund der extrem hohen Auslastung aller deutschen Spediteure sowie durch teilweise mehreren Tagen Wartezeit an der Deutsch-Französischen-Grenze es dennoch zu unbeabsichtigten Verzögerungen kommen kann, die der ausnahmebedingten Gesamtsituation geschuldet sind.“
Da es momentan noch nicht absehbar ist, wann die bundesweiten Maßnahmen gelockert werden empfehlen wir: machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über ihre Herbstaussaat und bestellen Sie möglichst frühzeitig ihr Raps- und Getreidesaatgut.

 


Montag, den 23.03.2020

Neuzulassungen im Getreide!

Winterweizen RGT RITTER und Wintertriticale RGT FLICKFLAC

Mit RGT RITTER bringt RAGT Saaten Deutschland einen neuen A-Winterweizen mit einem sehr hohen Ertragspotential (Kornertrag unbehandelt APS 8; Kornertrag behandelt APS 7) zur Zulassung.

Die Sorte bildet als Einzelährentyp eine geringere Bestandesdichte (APS 4), hohe Kornzahl/Ähre (APS 6) und eine sehr hohen Tausendkornmasse (APS 7) bei kurzer bis mittlerer Pflanzenlänge
(APS 4) und sehr geringer Lagerneigung (APS 3).

Charakteristisch für RGT RITTER ist die herausragende Balttgesundheit gegenüber Blattseptoria (APS 3) und Mehltau (APS 3) sowie gegenüber Braurost (APS 1) und Gelbrost (APS 2), sodass später bzw. weniger häufig behandelt werden muss. Die überdurchschnittlichen Resistenzen gegen Halmbruch (APS 4) und DTR (APS 5) komplettieren das umfassende Resistenzpaket und machen RGT RITTER zum aktuell blattgesündesten A-Weizen.

Als Neuzulassung 2020 im Bereich Wintertriticale präsentiert RAGT mit RGT FLICKFLAC einen echten Ertragshammer (APS 8/8).

In der dreijährigen Wertprüfung lieferte RGT FLICKLFAC in der unbehandelten Stufe Mehrerträge von 10% (behandelt 4%) im Vergleich zu den Verrechnungssorten.

Die frühreife Sorte (APS 4) weist einen ausgeglichenen Bestandesaufbau mit überdurchschnittlicher TKM (APS 6) auf und besticht durch sehr kurze Pflanzen (APS 2) mit sehr guter Standfestigkeit (APS 3) – ideal für Gülle- und Mulchsaatbetriebe. Da Wintertriticale meist nach Getreide oder Mais steht, profitiert der Anbauer sowohl von der starken Fusariumresistenz (APS 4), als auch von
starken Resistenz gegenüber Rosten und Blattseptoria.

 

 


Dienstag, den 17.03.2020

Achtung – die Rapsschädlinge sind wieder aktiv!

Temperaturen über 10°C, Sonne, kein Wind – die Bedingungen für den Schädlingsbefall im Raps sind vor allem in den südlichen Regionen derzeit ideal. Um die gut entwickelten Bestände zu schützen gilt es, mittels Gelbschalen den Schädlingsbefall kontrolliert wird.

Schädling Temperatur Schadschwelle
Großer Rapsstängelrüssler > 5°C Bodentemperatur
> 9°C Lufttemperatur
in 3 Tagen min. 5 Käfer / Gelbschale
Gefleckter Kohltriebrüssler > 6°C Bodentemperatur
>9°C Lufttemperatur
in 3 Tagen min. 15 Käfer / Gelbschale

Sind die Schadschwellen überschritten, wie dies heute bereits in weiten Teilen von Tauber-Franken der Fall ist,  ist eine Insektizidbehandlung ratsam. Bei weit entwickelten Beständen ist es ratsam diese mit einer Wachstumsreglerbehandlung zu kombinieren.


Donnerstag, den 05.03.2020

Weit entwickelte Rapsbestände bereits jetzt einkürzen

Die wüchsigen Bedingungen der letzten Tage haben vor allem in Norddeutschland zu einem enormen Wachstumsschub im Raps geführt. Diese frühe und schnelle Entwicklung führt dazu, dass der Haupttrieb bereits sehr weit entwickelt ist, die Nebentriebe in ihrer Entwicklung jedoch noch nicht so weit fortgeschritten sind. Eine ungleichmäßige Entwicklung der Bestände gilt es gerade in Bezug auf gleichmäßige Blüte und gleichmäßige Abreife der Bestände zu vermeiden. Treten in diesem Jahr späte Fröste auf besteht außerdem die Gefahr, dass die bereits sehr weit entwickelten Pflanzenteile in Mitleidenschaft gezogen werden.  

Wenn die Bestände derzeit bereits das BBCH 30 überschritten haben, sollte daher bereits jetzt eine Einkürzung mit Azol-haltigen Präparaten durchgeführt werden. Falls noch nicht geschehen kann dann auch zeitgleich die Düngung abgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Acker befahrbar ist.

 


Donnerstag, den 27.02.2020

Rapsbestände im Frühjahr bedarfsgerecht andüngen

Nach dem milden Winter gehen die Bestände bereits wieder in die Vegetationsperiode über.  Auch wenn die heftigen Niederschläge der vergangenen Tage dafür gesorgt haben, dass die Felder vielerorts derzeit nicht befahrbar sind steht doch die Frühjahrsdüngung unmittelbar bevor.
Ein genauer Blick auf die Pflanzenbestände ist daher ratsam.
Bereits vor der Winterruhe waren die Rapspflanzen aufgrund der milden Herbsttemperaturen und den nach der Sommertrockenheit endlich fallenden Niederschlägen gut entwickelt. 
Da der Raps im Rosettenstadium einen erhöhten Stickstoffbedarf hat, um über den Winter beschädigte Blattmasse zu generieren und Blätter neu zu bilden, aber auch um die Seitentriebe und Knospen anzulegen, ist eine Düngung zum Vegetationsbeginn sinnvoll. 

Doch wie immer kommt es auf die richtige Dosierung an, denn zu viel Stickstoff in der Übergangsphase vom Rosettenstadium zum Schossen führt zu viel Blattmasse und eine verspätete Verzweigung. Die Seitentriebe gehen dann verzögert in die Blüte über und werden von den oberen Seitenästen beschattet. Niedrigere Ölgehalte und ein kleineres TKG sind die Folge. Zu wenig Stickstoff sorgt dagegen dafür, dass die oberen Knospen an Haupt- und Seitentrieben reduzieren, was das Ertragspotential schmälert.  Außerdem steigt bei N-unterversorgten Pflanzen die Anfälligkeit für eine Verticillium-Infektion.

Im Zuge der neuen DüVO richtet sich die N-Düngung auch zum Winterraps nach der zu erwartenden Ertragshöhe, den bereits aufgenommenen/gedüngten N-Mengen und den ermittelten Boden-gehalten bzw. Vorräten aus der Vorfrucht. Sollte sich die geplante N-Düngung zeitlich weiter in den März verlagern, gilt es zu überlegen die Düngung in einer Gesamt-Gabe zu verabreichen, dann mit -20 kg N der ermittelten Gesamtmenge und wenn möglich mit stabilisierten N-Düngerformen. Die entsprechenden Auflagen besonders in den Roten Gebieten müssen aber beachtet werden. Der erhöhte S-Bedarf von Winterraps muss dann auch in dieser Gabe verabreicht werden.

Bei Standortspezifschen Fragen helfen unsere Kollegen im Außendienst  Ihnen gerne weiter.


RAGT baut das frühe Maissortiment weiter aus
Neuzulassung RGT EXXON – der ertragsstarke Doppelnutzungsmais

Mit dem vom Bundessortenamt zugelassenen RGT EXXON baut
RAGT Saaten das Sortenportfolio im frühen Sortiment weiter aus.
RGT EXXON bietet stabil hohe Erträge im Silo und Korn bei hervorragenden Qualitätseigenschaften
und guter Standfestigkeit.

Die ausgezeichnete Kombination aus GTM-Ertrag (8) und Kornertrag (8) mit der Note 6 für Stärkegehalt und Verdaulichkeit ist derzeit einzigartig am deutschen Maismarkt.

Mit dem neuen RGT EXXON (S 220, K 220) steht den Maisanbauern ein echter Mehrnutzer im frühen Sortiment zur Verfügung. Die regelmäßige Sorte überzeugt im Silomais besonders durch hohe Masse- und Energieerträge. Die hohen Stärke- und Energiegehalte, kombiniert mit der ausgezeichneten Verdaulichkeit bieten ideale Voraussetzungen für hochwertige Silage, die der Rindviehfütterung Klasse und Masse liefert. Für die Energiemaisproduktion ist RGT EXXON ebenfalls aufgrund seiner hohen Masseerträge und guten Biogasausbeute bestens geeignet.

Im Kornertrag besticht RGT EXXON durch hohe bis sehr hohe Kornerträge bei früher und sicherer Abreife und guter Standfestigkeit. Herausragend sind die schönen und regelmäßigen Kolben mit guter Druschfähigkeit.

Mit der zügigen Jugendentwicklung und frühen Abreife eignet sich RGT EXXON für alle Standorte und kommt auch in kühleren Lagen bestens zurecht.

Damit ist RGT EXXON als ertragreiche und stabile Sorte mit ausgezeichneter Qualität und sehr guten agronomischen Eigenschaften und hoher Flexibilität bei der Nutzungsrichtung die ideale Wahl im frühen Sortiment.


Freitag, den 31.01.2020

Raps: Die Gelbschalen gehören wieder aufs Feld!

Tagestemperaturen von ca. 10°C sorgen schon nach 2-3 Tagen für den ersten Insektenflug. Dabei spielt es keine Rolle dass es erst Ende Januar / Anfang Februar ist und es sich womöglich nur um eine kurze warme Periode im Winter handelt. 
Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung für den Raps sind im Frühjahr der Große Rapsstängelrüssler und der Gefleckte Kohltriebrüssler. Per Gelbschalen, die auf die Rapsfelder gestellt werden, kann der Schädlingsbefall sachgemäß kontrolliert werden. Ist die wirtschaftliche Schadschwelle überschritten (s. Tabelle), so ist eine Insektizidbehandlung ratsam.  Bei Unklarheiten oder Fragen empfehlen wir, sich an den örtlichen Pflanzenschutzberater zu wenden.

Schädling Temperatur Schadschwelle
Großer Rapsstängelrüssler > 5°C Bodentemperatur
> 9°C Lufttemperatur
in 3 Tagen min. 5 Käfer / Gelbschale
Gefleckter Kohltriebrüssler > 6°C Bodentemperatur
>9°C Lufttemperatur
in 3 Tagen min. 15 Käfer / Gelbschale

 

Sie haben Schlag spezifische Fragen? Unsere Kollegen im Außendienst helfen Ihnen gerne weiter.


Mittwoch, den 29.01.2020

Hauptgewinn RGT RANCADOR Gewinnspiel

Unter dem Motto "Mit RGT RANCADOR doppelt gewinnen" lief im November und Dezember das spannende Gewinnspiel mit persönlichen Glückscodes, die zuvor an Landwirte verteilt wurden. Jeden Tag wurde ein Glückscode gezogen und auf unserer Homepage veröffentlicht. Hat ein Landwirt/eine Landwirtin seinen/ihren Glückscode entdeckt und sich bei uns gemeldet war der Tagesgewinn von einer Einheit RGT RANCADOR sicher.

Zusätzlich wurde unter allen Tagesgewinnern der Hauptgewinn gezogen.
Wir gratulieren ganz herzlich Herrn Jürgen Seeba aus Farven zum Hauptgewinn. Wir zahlen seine komplette, bis 31.12.2019 bestellte RGT RANCADOR-Menge, zur Aussaat 2020 und geben noch einen Einheit als Tagesgewinn oben drauf!


Donnerstag, den 05.12.2019

Wieder offiziell empfohlen unser RGT RANCADOR

Die Ergebnisse der Landessortenversuche Mais 2019 sind zum größten Teil erschienen. Die ersten Sortenempfehlungen für die kommende Aussaat 2020 wurden veröffentlicht. Darunter ist natürlich auch unsere Nummer 1 RGT RANCADOR. Aktuelle LSV-Ergebnisse zu unserem frühen Allround-Talent sind hier zu finden: RGT RANCADOR

 


Donnerstag, den 21.11.2019

Wir suchen Beratungslandwirte/innen

Für die Betreuung unserer Kunden in Niedersachsen und den Verkauf unserer Produkte suchen wir
ab sofort engagierte Beratungslandwirte/innen.

Das Aufgabenfeld umfasst die Beratung zum Verkauf von Saatgut (Mais, Getreide, Raps) in landwirtschaftlichen Betrieben sowie die Anlage, Betreuung und Durchführung von Sortendemonstrationen und Feldtagen.

Sie haben einen landwirtschaftlichen Abschluss und besitzen gute ackerbauliche Kenntnisse? Sie treten sicher auf, sind kommunikativ und überzeugen mit Argumenten? Sie haben Spaß und
Ehrgeiz an Beratung und Verkauf?

Wir bieten Ihnen ein festes Arbeitsgebiet (Teil Niedersachsens) in einem freundlichen kollegialen Umfeld bei leistungsabhängiger Vergütung.Für Fragen steht Ihnen Herr Stefan Pohl
(Mobil 0172 520 44 08) gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen und Details zur Stellenausschreibung hier


Donnerstag, den 31.10.2019

RAGT-Exxaktversuche Mais 2019

Auch in diesem Jahr haben wir wieder über externe Versuchsansteller ausgewählte Maissorten in unterschiedlichen Regionen in dreifach wiederholte Versuche gestellt. Nicht alle Standorte konnten aufgrund der Trockenheit und Hitze ausgewertet werden. Eine erste Übersicht zu unseren Sorten zeigt die folgende Graphik mit einer Zusammenfassung aus den drei aufgeführten Orten, die sich alle in Baden-Württemberg befinden.

 


Montag, den 21.10.2019

Tipps zur Spätsaat Winterweizen

Nach den sehr ergiebigen Niederschlägen der letzten Wochen ist die Winterweizenaussaat vielerorts unterbrochen. Wenn Winterweizen mehrere Wochen nach dem optimalen Saattermin gesät wird, sollten Sie Ihre ackerbaulichen Maßnahmen entsprechend anpassen. Nachfolgend finden Sie Tipps zur Sortenwahl und Bestandesetablierung:

Spät gesäte Winterweizenbestände bestocken sich nicht mehr vor Winter. Je nachdem wie weit sich der Aussaatzeitpunkt dem Vegetationsende nähert gehen die Pflanzen mit drei oder weniger Blättern in den Winter. Die Bestockung und damit die Ausbildung der Bestandesdichte erfolgt vollständig im Frühjahr. Da der Beginn des Schossens - und damit das Ende der Bestockung - maßgeblich durch die Tageslänge bestimmt wird, bleibt den Spätsaaten nur begrenzt Zeit sich ausreichend zu bestocken. Im Vergleich zu frühen oder ortsüblichen Saatterminen bilden die Pflanzen weniger Bestockungstriebe, was Sie mit einer erhöhten Aussaatstärke, bei gleichzeitig nicht zu tiefer Saatgutablage, kompensieren sollten. Entscheidend ist außerdem, Sorten für die Spätsaat zu wählen, die ein hohes Bestockungsvermögen besitzen oder durch eine hohe Ertragsleistung der Einzelähre eine gute Ertragsleistung erreichen. RGT REFORM hat seit Jahren sein sehr hohes Bestockungsvermögen unter Beweis gestellt und ist in der Praxis als saatzeitflexibler Hochertragsweizen bekannt. RGT DEPOT kann, als lupenreiner Einzelährentyp, durch seine sehr hohe Ertragsleistung je Ähre ebenfalls in der Spätsaat überzeugen.


Mittwoch, den 16.10.2019

RAGT erhält Zulassung für den Qualitätssilomais RGT Bonifoxx (S 240)

Mit dem vom Bundessortenamt neu zugelassenen RGT Bonifoxx bietet RAGT Saaten für den mittelfrühen Silomaisanbau eine Sorte, die stabile Gesamttrockenmasseerträge, gute Stärkegehalte und sehr gute Verdaulichkeit auf herausragende Weise miteinander kombiniert.

Mit dem neuen RGT Bonifoxx steht den Maisanbauern ein echter Qualitätsspezialist im mittelfrühen Sortiment zur Verfügung. Die Sorte überzeugt besonders durch hervorragende Stärkegehalte und eine ausgezeichnete Restpflanzenverdaulichkeit und bietet damit ideale Voraussetzungen für energiereiche Silagen.
Auch unter extremen Bedingungen, wie Trockenheit überzeugt RGT Bonifoxx durch Ertragsstabilität bei hoher Qualität und wird insbesondere für sandige, bzw. sandig-lehmige Böden empfohlen. RGT Bonifoxx liefert vor allem auf leichten Standorten einen Mehrwert für milchviehhaltende Betriebe. Aufgrund der zügigen Jugendentwicklung kommt RGT Bonifoxx auch in kühleren Lagen bestens zurecht.

Damit ist RGT Bonifoxx, als ertragsstabile und qualitätsreiche Sorte, die ideale Wahl als mittelfrüher Qualitätsgarant.

 

 


Freitag, den 20.09.2019

Mehrkulturen-Feldtag: Ackerbau unter veränderten Bedingungen

Auf Einladung von RAGT trafen sich Mitte September Landwirte und Händler zum Mehrkulturen-Feldtag auf dem Betrieb von Bernd und Stefan Ams im südbadischen Rheinhausen. Anlass bot das 100-jährige Bestehen von RAGT. Über die Jahrzehnte entwickelte sich das Unternehmen von einer landwirtschaftlichen Genossenschaft zum modernen Mehrkulturen-Züchter. Im Mittelpunkt der Präsentation standen die Ackerkulturen Mais, Getreide, Soja und Sorghum mit ihren jeweils auf badische Anbauverhältnisse zugeschnittenen Sorten. Mehr ...

 


Dienstag, den 26.08.2019

Silomais - Reifebestimmung

Der richtige Zeitpunkt zum häckseln des Silomaises zu finden ist bei guter Beobachtung der Maiskolben sowie der Restpflanze gar nicht schwer. In der Regel benötigt man dafür keine technischen Hilfsmittel, sondern es genügt einige Pflanzen aus der Mitte des Bestandes genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei den angestrebten TS-Gehalten von 30-35%  ist das Ertragspotential des Maises voll ausgenutzt und Silierverluste werden minimiert.

Da beim Silomais in etwa 55% des Trockenmasseertrages vom Kolben generiert werden, spielt dieser bei Beurteilung der Reife die größte Rolle.  Am besten schaut man sich die mittleren Körner einiger Maiskolben aus der Mitte des Bestandes genau an. Sind die Körner teigartig und am Spindelansatz noch feucht beträgt der TS-Gehalt des Kolbens ca. 40%. Ist der Mehlkörper bereits im Korn sichtbar und sind die Körner gelblich bis gelb liegt der TS-Gehalt bei ca. 50% und die Siloreife ist erreicht und der Bestand kann gehäckselt werden.

Leider gibt es auch in diesem Jahr wieder kolbenlose Bestände. Um hier den richtigen Erntezeitpunkt zu finden hilft die Nagelprobe am Maisstamm: wenn richtig Wasser vor dem Fingernagel schiebt, dann liegt der TS-Gehalt unter 22%; wenn sich Schaum bildet hat die Pflanze einen TS-Gehalt von ca. 22-26%; bildet sich kein Schaum mehr ist der TS-Gehalt  > 26%.

Bei schlagspezifischen Fragen helfen unsere RAGT-Fachberater vor Ort oder auch auf unseren Feldtagen gerne weiter.


Freitag, den 16.08.2019

Tipps zur Rapsaussaat

Die Rapsernte ist abgeschlossen und damit rückt auch schon die neue Aussaat näher. Da bereits mit der Aussaat der erste Baustein für den Rapsertrag gelegt wird, gilt es bei der Bodenbearbeitung darauf zu achten ein feinkrümeliges Saatbett anzulegen, das dem Keimling eine gute Wasser- und Sauerstoffversorgung ermöglicht. 
Aussaattermine vor dem 15.8. werden als Frühsaattermine bezeichnet. Hierfür empfiehlt es sich, auf Sorten mit einer verhaltenden Jugendentwicklung (wie z.B. ATTLETICK oder ARAZZO) zurückzugreifen. Sehr wüchsige Sorten, wie z.B. TREZZOR oder CADRAN, können dagegen auch für Spätsaaten ab dem 1.9. ausgedrillt werden.
Generell sollten sowohl extreme Frühsaaten, als auch extreme Spätsaaten vermieden werden, denn es drohen Auswinterungen aufgrund überwachsender Bestände oder aber einer zu schwachen Vorwinterentwicklung.
Die Aussaatstärke ergibt sich anhand der Bodenstruktur sowie des Aussaattermins.
RAGT empfiehlt folgende Aussaatstärken:

Bitte beachten Sie immer die Standort spezifischen Gegebenheiten. Bei Schlag spezifischen Fragen unterstützt Sie Ihr RAGT-Vertriebsberater gerne auch vor Ort!


Dienstag, den 13.08.2019

Raps - LSV-Ergebnisse und offizielle Empfehlungen für die Aussaat 2019

Offizielle Empfehlungen für die Aussaat 2019:

TREZZOR: Niedersachsen: Hauptempfehlungssorte für alle Regionen; NRW: alle Regionen; Bayern: alle Regionen; Ostdeutschland: D-Nord, D-Süd, Löss-Orte, V-Orte 

ATTLETICK: Niedersachsen: Lehmböden, Höhenlagen; NRW: alle Regionen; Bayern: fränkische Platten; Ostdeutschland: Löss-Orte

ARAZZO: Schleswig-Holstein: Östliches Hügelland; Niedersachsen: Höhenlagen; NRW: eingeschränkt für alle Regionen; Rheinland-Pfalz

MUZZICAL: Schleswig-Holstein: Östliches Hügelland; Ostdeutschland: D-Orte

 


Mittwoch, den 07.08.2019

Sortenwahl im Raps – ein erster Schritt in Richtung Ertrag

Das Züchtungskriterium Nummer eins ist und bleibt der Ertrag. Um diesen bestmöglich abzusichern sind agronomische Eigenschaften wie zum Beispiel  Reife, Standfestigkeit und Winterhärte wichtig.  Ein weiterer Fokus liegt auf dem Resistenzmanagement, denn durch den Wegfall der Neonikotinioden Beizen sowie der zunehmenden Resistenzwirkung gegenüber Insektiziden müssen die neuen Rapssorten einen hohen genetisch fixierten Schutz vor Krankheiten und Schadorganismen aufweisen. Das müssen nicht immer unbedingt Resistenzen sein, denn diese beruhen meist auf dem Vorhandensein von einem Gen. Durch die Anpassung der Schadorganismen kann die Resistenz so auch schnell durchbrochen werden. Tolerante Sorten sind in der Regel nicht komplett Schadbildfrei,  haben aber den Vorteil, dass die Toleranz auf mehreren Genen beruht und daher wesentlich schwieriger zu durchbrechen ist. Eine Sorte muss somit nicht unbedingt eine klassische Phomaresistenz (RLM7) besitzen, einen guten Schutz bieten auch Sorten mit einer sogenannten quantitativen Phomaresistenz.

Für die Sortenwahl ist es ratsam nicht nur ein Jahr zu betrachten. Viele äußere Einflussfaktoren wie spezielle Witterungsbedingungen und Schädlingsdruck können dazu führen, dass eine Sorte in einem Jahr besonders gut bzw. besonders schlecht abschneidet. Um sicherzustellen, dass es sich dabei nicht um einen Jahreseffekt handelt werden in Deutschland Rapssorten erst nach 3-jähriger Prüfung vom Bundessortenamt zugelassen und auch die Länderdienststellen empfehlen Rapssorten erst nach einer 2-järhigen Prüfung in den Landessortenversuchen.  In der Praxis hat es sich bewährt, auf eine Mischung aus LSV geprüften, empfohlenen Sorten und neuem Sortenmaterial zu setzen. 

NEU CADRAN: Mit CADRAN werden Spitzenerträge in Korn und Öl erzielt. Durch die TuYV-Resistenz, der Phoma-Resistenz sowie die gute Verticilliumtoleranz erfüllt die Sorte alle Voraussetzungen für eine sichere Ernte. Die zügige Herbstentwicklung erlaubt auch spätere Saattermine, wodurch das Risiko des Schädlingbefalls im Herbst reduziert wird. 
Übrigens: CADRAN ist die NR.1 der EU1-Prüfung 2019 im Kornertrag, im Ölertrag sowie in der Marktleistung!

TERZZOR: Nachdem TREZZOR in den LSV‘s 2017 bundesweit die ertragsstärkste Sorte war, hat TREZZOR sein hohes Ertragspotential auch in dem Härtejahr 2018 unter Beweis gestellt. Nachdem die LSV-Ergebnisse auch in 2019 überdurchschnittlich hoch waren kann TREZZOR bedenkenlos als ertragsstabile Allround-Sorte auf allen Standorten angebaut werden. Neben der Ertragsstärke überzeugt die Sorte durch eine zügige Jungendentwicklung, wodurch TREZZOR auch für spätere Aussaattermine geeignet ist. Die Sorte hat eine TuYV-Toleranz und besitzt eine quantitative Phomaresistenz, die gegen eine Vielzahl von Phoma-Rassen schützt. 


Donnerstag, den 01.08.2019

Die neue Saateninformation ist da!

Neben aktuellen Fachartikeln finden Sie auch alle Informationen zu unseren Sorten.
In der aktuellen Ausgabe 1/2020 dreht sich alles rund um unsere Sommerungen. Folgende Themen sind enthalten:

  • Mais - Unsere neuen Sorten
  • Sommergerste - Vom Züchtungsfortschritt profitieren
  • Soja - Die Eiweiß-Alternative
  • Sorghum - Für die Silage- und Körnernutzung
  • Sonnenblumen - Leistungsstarke HO oder Körnersorten

Hier geht es zum Download

 


Freitag, den 12.7.219

Raps – wann ist der richtige Erntezeitpunkt?

Die hohe Kunst bei der Rapsernte ist es, den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen, denn eine zu frühe Ernte sowie eine zu späte Ernte führen schnell zu vermeidbaren Ertragseinbußen. Um das zu vermeiden gilt es, einen genauen Blick in die Bestände zu werfen.

Der Grund für die ungleichmäßige Abreife der Rapspflanze ist zum einen bereits in der Blüte zu finden: Raps blüht häufig rund vier Wochen lang, wobei zu allererst der Haupttrieb abblüht und dann erst die Seitentriebe folgen. Diese ungleichmäßige Entwicklung zwischen Haupt- und Nebentrieben verringert sich bis zur Ernte zwar, gleicht sich aber nicht komplett aus. Zudem reift Raps von oben nach unten ab und wird von Sonne und Wind beeinflusst. So kommt es, dass die oberen und die äußeren Schoten bereits druschreif, die unteren jedoch noch grün sind. Der Rapsertrag wird zu ca. 30% aus den oberen Schoten gebildet. Weitaus  wichtiger ist also der mittlere und der untere Bereich des Schotenpakets. Wenn die oberen Schoten also bereits aufplatzen und der Eindruck entsteht dass bereits Ernteverluste auftreten bedeutet das: Ruhe bewahren und einen Blick in den Bestand zu werfen. Wird zu früh gedroschen, sind die Bestände noch nicht genügend ausgereift und man findet im Schwad noch unreife grüne „Gummischoten“, mit denen Ertrag verschenkt wird. Es lohnt sich dann noch ein paar Tage zu warten. Der optimale Erntezeitpunkt ist erst dann erreicht, wenn die mittleren und unteren Schoten optimal ausgereift sind.


Montag, den 1.7.2019

Raps - Topsorten für Ihre Region von RAGT

Laut Hansgeorg Schönberger von der N.U. Agrar GmbH ist es beim Raps wichtiger denn je, auf ertragsstabile Sorten zu setzten. In der Ausgabe 7/2019 der topagrar sind regional die Sorten abgebildet, die sich aufgrund hoher und stabiler Erträge in den letzten 2-3 Jahren besonders bewährt haben. Neben TREZZOR werden die 3-jährig LSV-geprüften Sorten ARAZZO und ATTLETICK in vielen Regionen äußerst positiv hervorgehoben!

 


Mittwoch, den 26.6.2019

Alles in einer Broschüre - die Saateninformation im neuen Gewand!

Neben aktuellen Fachartikeln finden Sie nun auch alle Informationen zu unseren Sorten  in der neuen Saateninformation.
In der aktuellen Ausgabe 2/2019 dreht sich alles rund um unsere Getreide-  und Rapssorten. Zusätzlich informieren wir Sie über folgende Themen:

  • 100 Jahre RAGT – Ihr Partner in der Landwirtschaft
  • Wintergetreide – Die besten Aussichten auf Wachstum
  • Raps – Nach wie vor attraktiv

Hier geht es zum Download


Donnerstag, den 6.6.2019

Raps – wichtig für die Fruchtfolge – wichtig für die Bienen

In den letzten Wochen hat der Raps wieder bundesweit durch seine leuchtend gelbe Blüte begeistert. Aufgrund der ertragsschwachen letzten 3 Jahre hat das positive Image der Kulturart  jedoch gelitten. Aus ackerbaulicher Sicht spricht jedoch nach wie vor sehr viel für den Anbau von Raps:

 

  • Raps ist eine frühräumende Blattfrucht, die den rechtzeitigen Anbau von Getreide im Herbst erlaubt
  • Raps ist eine Blattfrucht für Grenz-Bedingungen (Temperatur, Bodengüte)
  • Raps hat eine hohe Nährstoffbindung im Herbst, dadurch wird die Auswaschung aus dem Boden vermindert (N, K auf sandigen Böden)
  • Raps hinterlässt einen hohen Nährstoffpool (N, K, Mg, Bor) für die Folgefrucht bei guter Bodenstruktur
  • Der Anbau von Raps erlaubt die Bekämpfung von Gräsern mit Propyzamid (geringes Resistenzrisiko)
  • Raps als frühblühende Kultur dient als Bienenfutter
  • Raps ist ein GVO-freies Futtermittel für die Milchviehhaltung

 

 

 

 

 


Montag, den 13.5.2019

Getreidelaufkäferlarven im Mais

Unsere RAGT-Fachberater sind in diesem Jahr einem Schädling begegnet, der bisher im Mais eher unbekannt war. Es handelt sich um die Larve des Getreidelaufkäfers. Normalerweise kommen die Larven nur im Wintergetreide vor. 2019 sind die Larven auch auf Maisflächen zu finden, v.a. dort, wo im Frühjahr noch Ausfallgetreide zu finden war, welches mit einem Totalherbizid vor der Maissaat gespritzt wurde.

Die grüne Blattmasse der Maispflanzen wurde oberirdisch abgefressen; teilweise sehen die Pflanzen wie abgeschnitten aus. Auch die Erdlöcher sind zu entdecken, aus denen die Larven nach oben kommen, um zu fressen. An den Fundorten konnten Befallsstärken bis zu ca. 5 % der Pflanzen ermittelt werden. Insektizidebekämpfungsmaßnahmen stehen nicht zur Verfügung. Spätestens Ende Mai hört der Blattfraß auf, dann verpuppen sich die Larven zu Käfern.

 

 


 

Freitag, den 15.3.2019

Raps und Getreide: Stand der Dinge nach Winter

Nach der winterlichen Vegetationsruhe ging es bereits im Februar in den Beständen mit aller Macht los. Während in Schleswig-Holstein und dem Rheinland die Voraussetzungen und Entwicklung weitgehend normal sind, hatten wir in Hessen  und dem östlichen Niedersachsen vor Winter z.T. äußerst heterogene Verhältnisse in der Pflanzenentwicklung. Die schwachen, verzettelt aufgelaufenen Rapsbestände, profitieren von dem jetzt herrschenden Kurztag und können noch an Masse zulegen - Gefahr droht aber noch durch Spätfröste.                                                                                                                         

Das Getreide ist über den milden Winter munter bestockt,  zwischen den Vorfrüchten und Saatterminen besteht kaum ein Entwicklungsunterschied. Eine Andüngung sollte deutlich verhalten erfolgen. Unberechenbar sind in diesem Jahr allerdings die trockenheitsbedingt hohen N-min Gehalte. Die Terminierung der Anschlussgabe wird also die Herausforderung werden, um die Triebzahlen nicht zu überziehen. Lagergefahr aber auch gute Erträge folgen oft nach trockenen Jahren aufgrund der hohen N-Verfügbarkeit sowie der guten Durchwurzelung durch Trockengare. Auch wenn es sich im Februar schon anfühlte wie Frühjahr, es ist erst März und nicht April, es kann sich also noch einiges einbremsen.

Im Süden hat der stürmische Frühling bereits Einzug gehalten. Sowohl Winterraps-, als auch Wintergetreideflächen sind zu neuem Leben erwacht und durchgegrünt. Es gibt kaum/keine größeren Probleme, die man noch im Herbst aufgrund der verzögerten Feldaufgänge erwartet hätte. Die Sommergetreide-Kulturen sind bis auf extremere Höhen- und Schneelagen gesät. Düngermaßnahmen und Pflanzenschutzeinsätze im Winterraps und Wintergetreide sind erfolgt und laufen. Hohe Nmin-Gehalte sollte man ernst nehmen, die Werte sind tatsächlich im Boden verfügbar.

 


Montag, den 11.3.2019

Neu im Maisportfolio: RGT BONIFOXX & RGT HARUKA

Die beiden neuen mittelfrühen Sorten RGT BONIFOXX (S240/ca.K240) und RGT HARUKA (S250/ca. K260) ergänzen ab sofort das Maisportfolio der RAGT Saaten.

Im Februar hat das Bundessortenamt die Hybride RGT HARUKA neu zugelassen, wobei das hohe bis sehr hohe Ertragspotential hervorgehoben wurde. RGT HARUKA ist ein großer, massebetonter Silomais, der sowohl für maisbetonte Futterrationen als auch für die Biogasanlage bestens geeignet ist.

RGT BONIFOXX ist ein klassischer Qualitätssilomais: Die mittelgroße Hybride zeichnet sich durch einen hohen Stärkegehalt bei maximaler Verdaulichkeit aus. Dabei ist die Hybride auch unter widrigen Bedingungen ertragsstabil, was sie in dem Härtejahr 2018 unter Beweis gestellt hat: Wassermangel und Hitze konnten weder den Erträgen noch den Qualitäten etwas anhaben. Neben Ertrag und Qualität runden gute agronomische Eigenschaften das Sortenbild von RGT BONIFOXX ab.

 „Die beiden neuen Sorten RGT BONIFOXX und RGT HARUKA  ergänzen unser Portfolio bestens“ freut sich Holger Milk, Leiter Marketing und Vertrieb Mais und Ölpflanzen. „Somit sind wir sehr gut aufgestellt, um unseren Landwirten standortangepasste Sorten für die Körner-, Silo- und Biogasnutzung in jedem Reifebereich anbieten zu können.“

 


Dienstag, den 19.02.02019

Raps – bei milden Temperaturen den Insektenflug im Auge behalten!

Die Frühlingshaften  Temperaturen der vergangenen Tage haben für den ersten Insektenflug gesorgt. Das bedeutet für den Raps: Gelbschalen aufstellen, kontrollieren und bei Überschreitung der Schadschwelle behandeln.

Bereits ab Bodentemperaturen von 5-6°C verlassen der große Rapsstängelrüssler und der gefleckte Kohltriebrüssler ihre Winterquartiere und werden aktiv. Mit Hilfe von Gelbschalen, die stets mit einer Gitterabdeckung zu versehen sind gilt es, den Befall im Auge zu behalten. Folgende Werte gelten dabei als Schadschwelle: 

 

Schädling

Temperatur

Schadschwelle

Großer Rapsstängelrüssler

> 5° Bodentemperatur

> 9° Lufttemperatur

in 3 Tagen min. 5 Käfer/ Gelbschale

Gefleckter Kohltriebrüssler

> 6° Bodentemperatur

> 9° Lufttemperatur

in 3 Tagen min. 15 Käfer/Gelbschale

 

Ist die Schadschwelle überschritten empfiehlt es sich, mit dem örtlichen Pflanzenschutzberater Rücksprache zu halten und gegebenenfalls eine Behandlung durchzuführen.

 


Donnerstag, den 21.02.2019

 

„Im Märzen der Bauer die Rößlein anspannt“,

…aber mit dem Schlepper geht das schon bedeutend früher. Deshalb:

 

Braugerste RGT Planet bereits jetzt aussäen;

Hier können Sie die Saatstärke um -10 % etwas verringern, d.h. bei guten Bedingungen 270-280 kf. Kö/m².

Die Böden müssen dafür jedoch abgetrocknet sein und sollten weder Staunässe, noch Verdichtungen aufweisen.

Die N-Düngung ist dann auch noch im März nach der Saat möglich. Wichtig: DüVO beachten! Der Nmin-Gehalt 2019 wird wahrscheinlich etwas höher sein, als normal erwartet.

Gleiches gilt für Sommerdurum RGT Voilur, der ebenfalls bereits gedrillt werden kann. (evtl. sogar bei Frost). Die Saatstärke sollte hier jedoch nicht zu gering sein: 400 kf. Kö/m².

 

Winterraps: Bereits jetzt sollten Sie dringend Gelbschalen aufstellen. Tipp: platzieren Sie sie in der Nähe zu Raps vom Vorjahr, in sonniger Lage, evtl. auch in der Nähe von Hecken und Waldrändern.

Die erste Fürhjahrs-N-Düngung Winterraps kann bereits angegangen werden, soweit nach DüVO möglich.

 


 

Dienstag, den 12.02.02019

RAGT auf den Agrarunternehmertagen in Münster

Unzählige Landwirte aus dem schönen Westfalen besuchten unseren Messestand in der Halle Münsterland. Die RAGT-Crew hat beraten, Besucher verköstigt, Kinder beschenkt und ein Gewinnspiel organisiert. Auch im nächsten Jahr sind wir mit unserem gut aufgestellten Sortiment gerne wieder mit dabei!


Donnerstag, den 17.01.2019

Gute Gründe für den Anbau von Mais :

  • Mais produziert an sonnigen Tagen viermal so viel Sauerstoff wie ein ha Buchenwald
  • 1 ha Mais liefert den Jahressauerstoffbedarf für 70 Menschen
  • 1 ha Mais recycelt den CO2 Ausstoß von 250.000 km Autofahrt
  • Nach Parzefal (2019) ist Körnermais ein Klimaschützer – in Deutschland gibt es um 50 Millionen PKW -> Fahrleistung etwa 750 Milliarden km -> das bedeutet 90 Millionen t CO2 Ausstoß -> dieser kann durch 2,2 Millionen ha Körnermais komplett fixiert werden
  • Mais ist die Ackerkultur, welche die geringste Menge von Insektiziden und Herbiziden benötigt – Behandlungsindizes von 1,6 pro Hektar (Tafelobst 20)
  • Mais hat mit etwa 1000 Arthropen-Arten, die an den Pflanzen und auf dem Boden leben eine hohe Biodiversität
  • Mais dient als grüne Brücke zum Getreide
  • Mais ist Fruchtfolge stabil
  • Mais lockert enge Getreide-  und Rapsfruchtfolgen auf
  • Mais verwertet Gülle und Gärest hervorragend
  • Mit Mais wird in Biogasanlagen, gegenüber anderen Ackerkulturen, das meiste Gas und oder Strom pro ha landwirtschaftlicher Nutzfläche erzeugt ( hohe Gasausbeute )
  • Mais hat eine gute Silierbarkeit und eine lange Lagerfähigkeit der Silage
  • Mais hat geringe Silierverluste
  • Mais hat nur eine Ernte (Gras, Luzerne, Klee drei bis vier )

Freitag, den 04.01.2019

Offiziell Empfohlene Maissorten

Das Jahr 2018 war ein schwieriges Maisjahr und ein Härtetest für Trockentoleranz. Unsere im Folgenden aufgeführten Maissorten konnten mehrjährig mit ihrer Leistung überzeugen und wurden deshalb offiziell zum Anbau 2019 empfohlen.

GEOXX  S 240

VOLUMIXX  S 240

RGT PLANOXX    K 250

RGT CONEXXION  K 270

FUTURIXX  K 290

Nach einjähriger LSV-Prüfung wurden außerdem die folgenden Maissorten zum Probeanbau 2019 offiziell empfohlen

RGT RANCADOR  S 210 I K 220

RGT CHROMIXX  K 230

 


Donnerstag, den 13.12.2018

Das RGT RANCADOR E-Bike fährt ab sofort in Schleswig-Holstein

Der Gewinner unseres RGT RANCADOR Gewinnspiels ist gezogen worden: Der neue Besitzer des RGT RANCADOR-E-Bikes ist Detlev Blunk vom Hof Hörnsee aus Pohnsdorf in Schleswig-Holstein.

Bild: RAGT-Fachberater Hauke Andresen (rechts) übergibt das Fahrrad an den glücklichen Gewinner Detlev Blunk (links)

Herr Blunk bewirtschaftet mit seiner Frau, seinen 4 Kindern und seinen Eltern einen vielseitigen und sehr repräsentativen Betrieb am Postsee im Kreis Plön. Zu den Betriebszweigen gehören neben 400 Milchkühen, einer 400 KW Biogasanlage und dem Anbau von Marktfruchtkulturen noch eine Direktvermarktung sowie das Angebot Kindergeburtstage auf seinem Bauernhof durchzuführen.

Der Betrieb bewirtschaftet 890 Hektar im Wasserschutzgebiet, die aus 190 Hektar Grünland und 700 Hektar Ackerland bestehen. Angebaut werden Gras, Mais, Weizen, Raps, Gerste und Roggen in einer fünfjährigen Fruchtfolge.

Wir freuen uns mit Detlev Blunk und seiner Familie zum Gewinn des RGT Rancador E-Bike und wünschen Ihnen allzeit eine sichere Fahrt in der schönen Landschaft Schleswig-Holsteins.


Freitag, den 30.11.2018

Das RGT-Rancador-Gewinnspiel ist heute beendet worden. Rund 600 Landwirte wollten das E-Bike gewinnen. Wir werden in Kürze hier den Gewinner/ die Gewinnerin bekannt geben.

 


Montag, den 12.11.2018

RGT RANCADOR offiziell für den Probeanbau 2019 empfohlen 

Die in diesem Jahr neu vom Bundessortenamt als Silo- und Körnermais zugelassene Sorte RGT RANCADOR (S 210 I K 220), kann in mehreren Bundesländern in den Landessortenversuchen 2018 überzeugen und wurde bereits zum Probeanbau für 2019 offziell empfohlen. RGT RANCADOR kombiniert hohe Ertragsleistungen im Silomais mit überdurchschnittlichen Qualitäten und Verdaulichkeiten. RGT RANCADOR ist auch als Körnermais zugelassen und bringt damit Flexibilität in der Nutzungsrichtung mit.

 

Offizielle Ergebnisse aus den Landessortenversuchen 2018 finden Sie auf den Sortenblättern auf der Seite RGT RANCADOR 

 
 für den Probeanbau 2019

 


Donnerstag, den 08.11.2018

RAGT Sortenempfehlung für die Winterweizen-Spätsaat 2018

Bedingt durch späte Rodetermine bei Zuckerrüben und die Neuansaat von trockenheitsbedingt lückigen Weizenbeständen muss auch dieses Jahr ein Teil des Weizen im November und Dezember gesät werden. Der Sortenwahl kommt bei der Spätsaat eine entscheidende Rolle zu. Die E-Sorte PONTICUS, als auch die A-Sorten RGT AKTION und RGT REFORM konnten in der Vergangenheit auch in der Spätsaat vollends überzeugen:

RGT REFORM (A): ertragstarker Winterweizen, auch in der Spätsaat, gute Bestockungsleistung, deshalb auch noch sehr späte Saat möglich, gute Fusarium Resistenz mit geringer DON-Bildung deshalb auch gut geeignet für den Einsatz nach Körnermais und Zuckerrüben.

RGT AKTION (A): Qualitätsweizen der auch sehr gut in der Spätsaat funktioniert, sehr blattgesund, halmbruchresistent, Resistenz gegen orange-rote Weizengallmücke, sehr winterhart, etwas spätere Abreife. Gute Eignung für Zuckerrüben- und auch Stoppelweizen-Standorte.

PONTICUS (E): Allrounder in der Saatzeit, durch gute Bestockung auch für sehr späte Saaten geeignet, sehr ausgewogenes Verhältnis Ertrag –Protein.  Sehr blattgesund und standfest, gute Eignung für späte Zuckerrüben-Standorte; größter E-Weizen in Deutschland.

Unabhängig von der Sorte weisen spät gesäte Weizenbestände eine geringere Anzahl an Bestockungstrieben auf. Die Aussaatstärke sollte daher, insbesondere bei nicht optimaler Saatbettqualität oder extremer Trockenheit, im Vergleich zu mittleren Saatterminen erhöht werden. Im Frühjahr ist die Bestockung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu fördern (frühe Düngung, evtl. CCC-Einsatz Walze, Striegel).

 


Mittwoch, den 10.10.2018

Raps im Herbst – was jetzt wichtig ist

Welche Bestände sind gut entwickelt, welche Bestände sind kritisch?

Die vor einem Jahr entstandenen Schäden in der Bodenstruktur auf den klassischen Weizen- und Rapsstandorten sind in diesem Jahr einer gründlichen Trockengare gewichen. Für den Raps haben die überlockeren Böden aber oftmals das Kapillarwasser verhindert, so dass der Auflauf verzettelt abläuft oder Keimlinge vertrocknet sind – am Ende fehlte, wie so oft in diesem Jahr, wieder einmal das Wasser. Der Raps sollte bis zum Ende der diesjährigen Vegetationsperiode die kritische Überwinterungsgröße von einem Wurzelhalsdurchmesser >10mm erreicht haben. Für bislang weniger gut entwickelte Bestände besteht noch Hoffnung - sie können in den kommenden Tagen durchaus noch von den warmen Oktober-Temperaturen profitieren.


Links: Gleichmäßig, sechs gut entwickelte Blätter - so sollte es zum Oktoberbeginn eigentlich aussehen;
Mitte: Vier Blätter, abgesetzter Boden – hier besteht Hoffnung, da es noch warm bleiben soll; 
Rechts: Oft nur Keimblattstadium, Fehlstellen, verkrusteter Boden – kritische Überwinterungsgröße
(Wurzelhals 10 mm) wird bis zur Winterruhe kaum mehr erreicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann ist der Rapserdfloh bekämpfungswürdig?

Das Vorkommen des Rapserdflohs ist regional sehr unterschiedlich. Je nach Schlag zählen Landwirte derzeit zwischen 0 und 800 Erdflöhe in den Gelbschalen. Der Rapserdfloh schädigt die junge Rapspflanze zunächst durch Lochfraß.


Die zweite Befallswelle des Rapserdflohs kann
vor allem in schlecht entwickelte Beständen
große Schäden hervorrufen

Gerade die kleinen Pflanzen schlecht entwickelter Bestände leiden in diesem Jahr enorm unter einem solchen Befall. Ab einer Schadwelle von 10% zerstörter Blattfläche empfiehlt sich eine Insektizid-Behandlung. Regional tritt derzeit eine 2. Befallswelle auf, die je nach Schadschwelle einen weiteren Insektizid-Einsatz erfordert. 

Im weiteren Verlauf des Oktobers beginnt dann, nach erfolgter Eiablage bei warmen Temperaturen der kritische Larvenbefall. Die Larven schädigen die Pflanzen durch Fraß im Blattstiel, Herz und Stängel und können erheblichen Schäden über Winter anrichten. Werden innerhalb von 3 Wochen mehr als 50 Käfer pro Gelbschale gezählt so ist eine weitere Insektizid-Behandlung Ende Oktober ratsam.  

 

 

 

Ist in diesem Herbst mit einem Phoma-Befall zu rechnen?

Das Thema Phoma wird den Raps in diesem Herbst dagegen weniger beschäftigen. Generell ist dann mit einem erhöhten Phoma-Druck zu rechnen, wenn in den Monaten August und September überdurchschnittliche Niederschlagsmengen gefallen sind. In einem solchen Fall ist es empfehlenswert, im Herbst solche Wachstumsregler einzusetzen, die zusätzlich über eine gute Phoma-Wirkung verfügen. Da aber nahezu deutschlandweit sowohl der August als auch der September viel zu trocken waren, ist derzeit eine Phoma-Infektion eher unwahrscheinlich.

mehr News zum Raps

 


Donnerstag, den 20.09.2018

RAGT hat eine offene Stelle in der Getreidezüchtung zu besetzen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 


Donnerstag, den 06.09.2018

Das Getreidejahr 2018 – in allen Belangen ein Ausnahmejahr

Aktuelle Informationen und Prüfergebnisse zu unseren Winterweizensorten finden Sie hier:

E-Weizen

A-Weizen

B-Weizen

frühreife Grannenweizen

 

Bestandesetablierung und Jugendentwicklung

Während Frühsaaten im Weizen noch von den regional ausgeglichenen Wasserverhältnissen der Böden profitieren konnten und sich nachfolgend gute Bestände entwickelten stellten die einsetzenden langanhaltenden und ausgiebigen Regenfälle für das Gros der zu etablierenden Bestände ein sich immer weiter zuspitzendes Problem dar. Die Bearbeitung der Böden und die Weizenaussaat erfolgten schlussendlich oft verspätet und unter deutlich zu feuchten Bedingungen oder mussten gar gänzlich entfallen. Strukturschäden und verminderte Feldaufgänge waren die Folge. Auch die Wurzelausbildung der Bestände litt unter der bis in das zeitige Frühjahr hineinreichenden feuchten und kühlen Witterung sowie den Strukturschäden aufgrund der Bodenbearbeitung. Das Frühjahr startete kühl und feucht – die Witterung schlug jedoch ab Anfang April ins Gegenteil um, sodass sich die Bestände explosionsartig entwickelten. Insbesondere frühe Sorten und Sorten die ihren Ertrag über die Bestandesdichte bilden erzielten mancherorts nicht die angestrebte Anzahl an ährentragenden Halmen je Quadratmeter.

Krankheitsbefall und Ertragsbildung

Erste Gelbrostinfektionen waren alsbald zu beobachten – der Infektionsdruck wurde jedoch durch die einsetzende warme und trockene Witterung begrenzt – andere Pathogene wurden in ihrer epidemischen Entwicklung durch die langanhaltende Trockenheit ebenfalls ausgebremst und stiegen meist nicht in die oberen Blattetagen auf. Zum Ende der Vegetationsperiode trat in den meisten Anbaugebieten Braunrost mit teils hoher Befallsstärke auf, der durch die trockene und warme Witterung günstige Entwicklungsbedingungen vorfand. Sorten mit guter Braunrostresistenz wie RGT REFORM, RGT AKTION, RGT SACRAMENTO und RGT DEPOT waren hier im Vorteil und konnten die teils deutlichen Ertragsverluste durch  Braunrostbefall abwenden. Aufgrund der unterdurchschnittlichen Bestandesdichten und oft späten Saattermine war 2018 kein Lagerjahr. Die zu Vegetationsbeginn oft wassergesättigten Böden trockneten im Vegetationsverlauf immer stärker aus  - die Bodenart und die damit verbundene Wasserspeicherfähigkeit der Böden entschied vielerorts über Wohl und Wehe der Weizenbestände.

Abreife und Ernte

Die sich immer weiter zuspitzende Dürre mit hohen Tages- und teils auch hohen Nachtemperaturen setzte die Bestände in Verbindung mit niedriger Luftfeuchte unter enormen Trocken- und Hitzestress. Im Süden Deutschlands führten vereinzelte Niederschläge zu einer leichten regionalen Entspannung und akzeptablen Erträgen. Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen der BRD führte letztendlich zu einer deutlich verfrühten Ernte und deutlichen Mindererträgen.

Ernte 2018 – was bleibt

Auch nach der diesjährigen Ernte muss – trotz dürrebedingten Ertragsausfällen – nach vorn geschaut werden. Als Grundlage für die nun anstehende Sortenentscheidung sollte der Fokus auf Sorten mit hoher Ertragsstabilität gelegt werden. Basis für die Sortenwahl sollten mehrjährige Auswertungen sein, da das Ausnahmejahr 2018 aufgrund der Dürre und der damit einhergehenden eingeschränkten Aussagekraft der diesjährigen Versuche nur eine eingeschränkte Bewertung der Sorten zulässt. Da kein Jahr wie das andere ist, müssen Sorteneigenschaften, die in diesem Jahr nicht gefordert wurden, angemessen in die Entscheidungsbildung einfließen. Dies betrifft insbesondere Winterhärte, Neigung zu Lager aber auch Qualitätseigenschaften wie Fallzahl(stabilität).

mehr News zu Getreide

 

 


Mittwoch, den 05. September 2018

Trockengeschädigte Körnermaisbestände kontrollieren und zügig ernten!

Trockengeschädigte Körnermaisbestände sollten nun schnellstmöglich kontrolliert und zeitnah beerntet werden. Die Bestände sind oftmals durch hängende Kolben gekennzeichnet und die CCM- bzw. Körnerreife ist schon lange erreicht. Charakteristisch ist ein sichtbarer schwarzer Punkt am Korn.

Alle Sorten, insbesondere die frühen, zeigen deutlich niedrigere Wassergehalte im Korn, als es in Normaljahren der Fall ist. Je nach TKG haben frühe Sorten nur noch einen Wassergehalt von etwa 20 %, teilweise sogar schon darunter. Auch späte Sorten liegen bereits bei einem Wassergehalt im Korn von unter 30 %. Dies sollte vor allem bei der Ernte von CCM im Hinblick auf die Verdichtung beachtet werden.

Körnermaisbestände sollten zudem nicht zu lange stehen gelassen werden, da die Standfestigkeit durch den Trockenstress sehr gelitten hat. In trockengestressten Beständen sind die Stängel an Nährstoffen unterversorgt, hier leidet die Stabilität stark und die Stängel werden mürbe. Die Standfestigkeit kann mit einem Handgriff über dem zweiten Knoten einfach kontrolliert und bewertet werden.

   

 


Montag, den 27.08.2018

Vorsicht vor nitrosen Gasen im Maissilo!

Auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen befindet sich sehr viel mineralisierter Stickstoff in den Maispflanzen. Beim Silierprozess entstehen eine Reihe von verschiedenen Gasen, zum größten Teil ist dies CO2. In diesem Jahr ist die Gefahr der Entstehung von nitrosen Gasen, durch den hohen N-Gehalt in den Pflanzen, deutlich erhöht. Besonders zu Beginn des Silierungsprozesses bilden sich die nitrosen Gase, die aus Stickoxiden bestehen und dem Silostock als orange-rotbraun gefärbte Gase entweichen.

Für den Menschen sind diese Gase giftig: Sie können Reizungen und Verätzungen in den Atemwegen, der Speiseröhre und an den Schleimhäuten verursachen. Auch bei direktem Hautkontakt kommt es zu Hautreizungen und Bildung von Bläschen. Auch mehrere Stunden nach dem Kontakt mit den Gasen können noch Vergiftungserscheinungen auftreten, wie zum Beispiel Schwindel, Erbrechen oder Husten. Hier empfiehlt sich das Aufsuchen eines Arztes.

Aber wie kann man sich vor nitrosen Gasen bei der Arbeit am Maisstock schützen?

Wölbt sich die Silofolie (Gasblasen), öffnen Sie diese auf keinen Fall, im Silierprozess verschwinden diese nach einigen Tagen wieder. Machen Sie zudem keine Pausen am Rande des Fahrsilos. Die nitrosen Gase sind schwerer als Luft und sammeln sich daher schneller in windgeschützten Bereichen, hier besteht Erstickungsgefahr. Grundsätzlich sind alle im Gärprozess entstehenden Gase für den Menschen gefährlich und ein Kontakt sollte nach Möglichkeit vermieden bzw. so gering wie möglich gehalten werden.

 


Freitag, den 10.8.2018

Rapsaussaat  - sobald es regnet kann es losgehen!

„Quo vadis domine“ „Wohin gehst Du Herr?“ Diese schicksalhafte Frage stellte der Apostel Petrus vor 2000 Jahren. Die Landwirte heute fragen sich ebenso schicksalbelastet: „Wohin entwickelt sich unser Klima? Kann ich noch einigermaßen sicher Winterraps anbauen? Wann kann ich in diesem Spätsommer mit der Rapsaussaat beginnen?“

Darauf gibt es eine relativ einfache Antwort: Rapsaussaat  - sobald es regnet kann es losgehen!

In den letzten Wochen und Monaten herrschten und herrschen deutschlandweit sehr trockene, heiße Wetterbedingungen. Der langersehnte Regen kündigt sich aber zumindest regional an, so dass bei vielen Landwirten nun die Rapsaussaat in den Fokus rückt. Raps als Ölfrucht hat, trotz der relativ kleinen Korngröße, zur Keimung einen höheren Wasserbedarf, ist dann jedoch eher genügsam was die Wasserversorgung betrifft. Fallen Niederschläge vor der Aussaat eher knapp aus, so ist es ratsam auf eine tief-mischende Bodenbearbeitung zu verzichten, um die Bodenfeuchtigkeit maximal ausnutzen zu können. Erfahrungen aus den südfranzösischen Trockengebieten zeigen, dass die Rapsaussaat selbst unter Trockenheit funktioniert. Wichtig ist dabei, die Saattiefe an die Bodenfeuchte anzupassen. Bei sehr trockenen Bedingungen sollte diese 2cm nicht unterschreiten. So ist sichergestellt, dass der Raps von Niederschlägen profitieren kann.

Derzeit sind die Bodentemperaturen ungewöhnlich hoch, wodurch der optimale Aussaattermin auf vielen Standorten gegenüber dem langjährigen Mittel ca. eine Woche nach hinten geschoben werden kann. Darüber hinaus sind Spätsaaten im Winterraps je nach Region in der ersten September-Dekade möglich. Es empfiehlt sich, bei der Sortenwahl auf die Saattermineignung zu achten. Prinzipiell sind die meisten neuen Hybridrapssorten hierfür geeignet. Ein besonders gutes Beispiel zum Thema Spätsaat Winterraps ist die Sorte TREZZOR. Sie verfügt über eine zügige Entwicklung vor Winter und eignet sich daher sehr gut für ggf. notwendige spätere Aussaat. Dabei ist die normale Aussaatstärke um ca. 10 Kö/m² zu erhöhen, sollte aber nicht überreizt werden.

Die nach der neuen DüVO mögliche N-Gabe im Herbst sollte dann entsprechend gesetzt werden. Bei Flächen, die in der Vorfrucht mit möglicherweise schädigenden Herbiziden behandelt wurden gilt es dieses Risiko mit in Betracht zu ziehen. Die optimale Versorgung im Herbst mit Herbiziden, Haupt- und Spurennährstoffen, sowie Fungizid-/Wachstumsregler-Anwendungen sollte angestrebt werden. Ein späterer Saatzeitpunkt hat dann aber auch den Vorteil, das Befallsrisiko mit der Kleinen Kohlfliege stark zu senken. Die Befallskontrolle auf den Raps-Erdfloh sollte aber bei schöner Herbstwitterung unbedingt erfolgen, um bei Befall rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

mehr News zum Raps

 


Mittwoch, den 15.08.2018 

Trockenschäden im Mais - Erntehinweise

Das folgende Bild zeigt einen kolbenlosen Maisbestand, der vor und nach einem Gewitter zum Trockensubstanzgehalt beprobt wurde.

Fazit: Die Pflanzen saugen sich mit Wasser wieder voll. Insbesondere bei kolbenlosen Beständen ist dies in Hinblick auf Sickersaftbildung bei der Häckselterminwahl zu berücksichtigen.

 

Wie sich die TS-Gehalte der Bestände verändert haben und welche Erntehinweise sich daraus ergeben, ist unter aktualisierte Erntehinweise an Hand von drei Bespielen zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

mehr News zum Mais